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08.12.2011
Am Konferenztisch darf gegessen werden

Treffen mit dem Kreissparkassen-Chef: Franz Scholz nahm sich viel Zeit für die Neuffener Realschüler

Am Montag machten sich 16 Schüler der Klasse 8b der Neuffener Realschule mit ihrem Lehrer Bernd Amos auf nach Esslingen. Dort wartete ein prominenter Interviewpartner auf die Schüler. Franz Scholz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, beantwortete über eine Stunde lang im Rahmen von „Zeitung in der Schule“ Fragen der Nachwuchsreporter.


VON ANDREAS WARAUSCH

ESSLINGEN. Schon in der großen Halle der Kreissparkassen-Hauptstelle wurden die wackeren Neuffener empfangen. Dann ging’s hoch mit dem Aufzug. In die höchste Etage. Nicht nur wörtlich. Tatsächlich ging’s bis in die Chefetage. Dort machten die Schüler erst einmal große Augen. Odin Hug, der für die Stiftung Kreissparkasse das Projekt „Zeitung in der Schule“ betreut, führte die jungen Gäste gleich ins Verwaltungsratszimmer. Dort werden für gewöhnlich von wichtigen Menschen wichtige Dinge diskutiert – und auch entschieden. Diesmal war der Raum für die Nachwuchsreporter reserviert. Und natürlich für den Hausherren, ihren Interviewpartner Franz Scholz. Der ist nämlich Chef des Vorstands der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.
Klar, dass es in so einem Chefzimmer auch jede Menge Chefsessel gibt. Die Schüler machten es sich ehrfürchtig bequem. Solche Sessel im Klassenzimmer oder wenigstens zu Hause am Schreibtisch – das wär’s.
Franz Scholz klärte die Gäste gleich noch über einen weiteren Unterschied zwischen dem Verwaltungsratszimmer und dem Klassenzimmer auf. „Im Gegensatz zur Schule darf hier gegessen und getrunken werden“, sagte er schmunzelnd. Der Tisch war für die Schüler natürlich auch schon gedeckt. Doch zuerst galt es zu arbeiten. Und tatsächlich hatten die Schüler eine Vielzahl intelligenter und interessanter Fragen parat. Franz Scholz gab auf jede eine Antwort. Nur die Antwort auf die Frage nach der Höhe seines Gehalts blieb der Bankenchef verständlicherweise schuldig.
Ansonsten gab es viel zu bereden. Die Eurokrise beschäftigt auch die jungen Menschen. Das merkte man deutlich an der Vielzahl ihrer Fragen – aber auch an der Qualität. Wie kam es eigentlich zur Schuldenkrise? Was passiert, wenn Griechenland aus der Eurozone rausfliegt? Ist das Geld der deutschen Sparer sicher? Franz Scholz wusste für die Schüler auf jede dieser Fragen eine Antwort.
Doch freilich beantwortete er auch Fragen zu seinem eigenen Job. Eine Frage lautete zum Beispiel: Wie wird man Chef einer Bank? Hier unterstrich Scholz ganz deutlich, dass man es bei der Kreissparkasse auch mit der mittleren Reife nach ganz oben schaffen kann. Sein Institut stelle gerne Realschüler ein. Eine Botschaft, die die Neuffener Realschüler bestimmt gerne mit heim ins Täle nahmen.

 


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