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22.12.2011
Tiere zu Weihnachten?


Die Tierheime sind überfüllt – das haben Judith, Tanja, Katharina und Anna aus der Klasse 8d des Gymnasiums Neckartenzlingen recherchiert:
„Alle Jahre wieder wünschen sich Kinder zu Weihnachten ein Haustier, einen Freund und ein Kuscheltier. Dass ein Tier allerdings ein Lebewesen ist, um das man sich kümmern muss, diese Tatsache wird von den meisten Familien bei der Anschaffung des Hausgenossen nicht bedacht. Folge: Spätestens bei der nächsten Urlaubsplanung merkt man, dass es auch noch ein Tier unterzubringen gibt. Die meisten wählen dann die für sie einfachste Lösung; sie geben das Tier ins Tierheim.
Doch da gibt es einen Haken, denn die Tierheime sind schlicht und einfach überfüllt. Denn aus dem oben genannten Grund oder vielen weiteren Gründen werden jährlich ungefähr 300 000 Tiere dort eingeliefert. Zudem fehlt den Tierheimen sowohl das Geld für Futter, Pflegeutensilien und Tierarzt als auch der Platz. Leider machen sich darüber die wenigsten Gedanken, und ohne Fördergelder und großzügige Spenden würden die meisten Tierheime wahrscheinlich nicht überleben. Also sollte man zuerst überlegen, ob man wirklich in der Lage ist, die Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen. Falls nicht, sollte man es besser bleiben lassen.
Und wer sicher ist und sich ein Tier anschaffen will, der sollte zuerst das Tierheim in seiner Nähe aufsuchen und dort nachschauen, bevor man zum Züchter oder in ein Tiergeschäft fährt. Im Tierheim sind meistens sehr liebe Tiere, die einfach nur auf ein Zuhause warten. Außerdem kann man mit dem Tier erst mal Freundschaft schließen und es besser kennenlernen. Vielleicht wartet ja dann ein tierisches Geschenk unterm Weihnachtsbaum, das glücklich ist, ein liebevolles Zuhause gefunden zu haben.“

 


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