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22.12.2011
Die Ghettos im Internet

Schüler warnen vor den Gefahren des Darknets


Lukas Marcec und Noah Berenguel Senn aus der Klasse 8d des Gymnasiums Neckartenzlingen berichten über die dunkle Seite des Internets:
„Das Internet wird heutzutage immer populärer. Fast jeder benutzt es und genießt die Vorteile des weltweiten Netzwerks. Was kaum einer weiß: Es gibt auch eine dunkle Seite des Internets, das sogenannte Darknet, ein Peer-to-Peer-Netzwerk (Computer-zu-Computer-Netzwerk).
Das dunkle Internet ist eine andere Welt im Internet, die nur aus Tausenden von Ordnern mit vielen Unterordnern besteht. Außerdem gibt es dort keine aufpoppenden Werbungen wie im normalen Internet. Das Problem an einem Darknet ist: je mehr Nutzer in so einem Netzwerk sind, desto mehr Gefahren lauern.
Viele Bösgesinnte könnten illegale Inhalte hochladen. Im Darknet werden beispielsweise Drogen verkauft, Waffen gehandelt, Kinderpornos getauscht und sogar Auftragskiller beauftragt. Außerdem wird dort die Musik und Filmindustrie geschwächt, weil dort illegal Musik und Filme hochgeladen werden.
Das dunkle Netz ist aber nicht nur eine einfache Internetseite, auf der man – vielleicht auch nur zufällig, wie bei manchen Abo-Fallen – landet, sondern man muss es in Form von einem Internetbrowser Add-on herunterladen. Danach wird das Internet in das dunkle Internet verwandelt.
Leider wird das Darknet noch länger verfügbar sein, denn es ist schwer dagegen vorzugehen. User hinterlassen kaum Spuren.
Denn im Darknet wird natürlich nicht mit Kreditkarte oder EC-Karte gezahlt, denn das kann man zurückverfolgen. Deswegen wird dort mit anonymen Zahlungsmöglichkeiten gezahlt, wie zum Beispiel mit Paysafecards. Diese kann man an fast jeder Tankstelle im Wert von bis zu 100 Euro kaufen.
Wer im Darknet auf einen Ordner zugreift, macht sich strafbar, weil diese Ordner illegale Inhalte haben. Man kann für das Surfen im Dunkeln zu einer Geldstrafe oder sogar zu einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verurteilt werden. Mit dem Darknet sollte man also nicht spaßen, es ist mit Vorsicht zu genießen.“

 


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